Trinkwasserhygiene: sicher - hygienisch - komfortabel

Ob zum Trinken, Kochen oder im Bad – Wasser ist unser wichtigster Rohstoff und das wichtigste Lebensmittel.
Im Durchschnitt verbraucht jede Person in Deutschland etwa 130 Liter Wasser pro Tag.

Doch was, wenn das Wasser verunreinigt ist?
Viele wissen nicht, dass schmutziges Trinkwasser nicht nur in Entwicklungsländern ein Problem ist – auch in Deutschland kann es vorkommen.

Fakten:

  • etwa 50% der deutschen Haushalte verfügen über keine Wassefilteranlage
  • Ca. 30.000 Legionelleninfektionen werden in Deutschland mit einer 15% Sterblichkeitsrate registriert (Quelle: CAPNETZ-Studie)
  • geschätzte sieben Millionen Haushalte in Deutschland haben veraltete Wasserfilter, die dringend getauscht werden müssen

 

Maßnahmen für ein sauberes Wasser

Wasserfilter

Trinkwasser sauber halten – auch in Deutschland wichtig

Schmutziges Trinkwasser ist nicht nur ein Problem in Entwicklungsländern – auch in Deutschland kann es vorkommen.
Wenn es im öffentlichen Netz zu einem Rohrbruch oder einer Rohrspülung kommt, können Sand, Kies oder kleine Metallteile in die Leitungen gelangen.

Wasserfilter halten diese Partikel zurück – wie Sandkörner, Gewindespäne oder Rostteilchen – und schützen so die gesamte Trinkwasseranlage vor Korrosion und Verunreinigung.

Nach der Trinkwasserverordnung muss am Hausanschluss nach dem Wasserzähler ein Schutzfilter eingebaut sein.
Oft wird nach der Montage aber die regelmäßige Wartung vergessen. Dann kann die vorgeschriebene Wasserqualität nicht mehr garantiert werden.

Rückflussverhinderer

Ein Rückflussverhinderer sorgt dafür, dass das Trinkwasser nur in Ihr Haus fließt und nicht zurück ins öffentliche Leitungsnetz gelangen kann.

Druckminderer

Druckminderer sorgen dafür, dass der Trinkwasserdruck im Haus gleichmäßig bleibt – auch wenn der Druck auf der Eingangsseite schwankt.
Ein zu hoher Druck kann den Wasserverbrauch erhöhen, Geräusche in den Armaturen verursachen und sogar Schäden wie Rohrbrüche hervorrufen.

Hauswasserstation

Eine Hauswasserstation ist ein Bauteil in der Hausanschlussleitung, das mehrere Komponenten platzsparend kombiniert.
Sie besteht aus:

  • einem Rückflussverhinderer,
  • einem rückspülbaren Wasserfilter,
  • und einem Druckminderer.

Hauswasserstationen werden besonders in Neubauten eingesetzt, weil sie weniger Platz brauchen und schneller sowie einfacher zu montieren sind als die einzelnen Komponenten.

Wasserenthärtungsanlage

Vorteile einer Wasserenthärtungsanlage

Weiches Wasser schützt Ihre Hausgeräte vor Kalk und sorgt dafür, dass sie länger halten.

Es macht Ihre Wäsche weich und weiß, Ihr Haar geschmeidig und Ihre Haut zart. Außerdem kann eine Wasserenthärtungsanlage nachweislich Ekzemen vorbeugen.

Weiches Wasser ist auch sanft zu Oberflächen, was Reinigungsarbeit erleichtert. Gleichzeitig brauchen Sie weniger Reinigungs- und Waschmittel, was Zeit und Geld spart.

Die richtige Wasserhärte
Weder zu weiches noch zu hartes Wasser ist ideal für Haushalt und Gesundheit.
Eine gute Wasserhärte liegt bei etwa 8,3–8,4 °dH.

So werden Ihre Geräte geschont, Kalkflecken entstehen kaum und Seife löst sich gut.

Vorteile einer professionellen Trinkwasserinstallation

  • Perfekter Kalkschutz in Bad, Küche und allen Leitungen
  • Bessere Hygiene durch weniger Ablagerungen
  • Schutz vor Legionellen
  • Kontinuierliche Überwachung der Wasserhärte
  • Längere Lebensdauer von Haushaltsgeräten, spart Geld und schont die Umwelt
  • Gepflegtere Haut und geschmeidiges Haar
  • Geringerer Verbrauch an Wasch- und Reinigungsmitteln, spart Zeit
  • Weiße, weiche Wäsche bleibt länger erhalten
  • Sauberes Trinkwasser direkt aus dem Hahn – kein Schleppen von Wasserkisten mehr

Folgen verkalkter Rohrsysteme

Probleme durch Kalk und Legionellen

  • Verkalkte Geräte wie Wasserkocher, Geschirrspüler oder Waschmaschine werden schneller beschädigt.
  • Kalkablagerungen im Bad an Armaturen, Waschbecken, Duschköpfen, Wannen sehen unschön aus und erschweren die Reinigung.
  • Legionellen vermehren sich besonders bei Temperaturen zwischen 25 °C und 45 °C. Oberhalb von 60 °C werden sie normalerweise abgetötet.
  • Mögliche Quellen für Legionellen sind Armaturen, Whirlpools, Duschen oder Luftbefeuchter.
  • Legionellen können beim Menschen verschiedene Krankheiten auslösen – von grippeartigen Symptomen bis zu schweren Lungenentzündungen.

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